Im Kanton Zürich fallen jährlich rund 900'000 Schnitzelkubikmeter (Sm³, 1 Kubikmeter Holz ergibt ungefähr 2,5 Kubikmeter Schnitzel) Energieholz an, die genutzt werden müssen, damit unsere Wälder nicht verwildern. Nur ungefähr ein Drittel davon findet heute tatsächlich Verwendung. Im Gegensatz zu Öl und Gas wächst Energieholz jedes Jahr nach und ist CO2-neutral.
Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff, der zeitlich unbegrenzt zur Verfügung steht. Weil das frei werdende Kohlenstoffdioxid während dem Wachstum der Pflanzen aufgenommen wurde, ist die Verbrennung von Holz CO2-neutral. Der Betrieb des Holzheizkraftwerkes Aubrugg bedeutet eine CO2-Emissionsvermeidung von rund 25'000 Tonnen CO2 pro Jahr während 25 Jahren. Dies entspricht einem Anteil von 1.7 Prozent der CO2-Emissionen der Stadt Zürich.
Das Holzheizkraftwerk (HHKW) Aubrugg unterstützt die aktive Klimapolitik von Stadt und Kanton Zürich, entspricht der wachsenden Nachfrage nach Ökostrom und trägt zusätzlich dem wachsenden Energiebedarf Rechnung.
Die Energieerzeugung aus fossilen Energieträgern wie Erdöl oder Erdgas ist mit erheblichen Transportleistungen und grossem Ressourcenverbrauch verbunden. Durch die Verwendung von einheimischem Nutzholz für die Strom- und Wärmeerzeugung im Holzheizkraftwerk Aubrugg wird der CO2-Ausstoss um 25'000 Tonnen pro Jahr reduziert, was einer eingesparten Heizölmenge von rund 9.5 Mio Litern entspricht.
Das HHKW Aubrugg hält alle massgebenden Emissions- und Immissionsgrenzwerte mit grosser Reserve ein. Modernste Anlagen für die Ofenregelung und Rauchgasreinigung sorgen dafür, dass das Heizkraftwerk (HKW) mit dem geplanten HHKW Aubrugg sämtliche Anforderungen der Luftreinhalteverordnung (LRV) erfüllt und rund 30-mal weniger Staub sowie rund 4-mal weniger Kohlenmonoxid ausstossen wird, als vergleichbare individuelle Holzschnitzelheizungen und kleine Holzschnitzel-Nahwärmeverbünde.
